Münchner Café spricht Hausverbot für "Trachtenverkleidete" und "Guccitascherl" aus
Newsblog zum Oktoberfest 2026 Münchner Café erteilt "Trachtenverkleideten" Hausverbot

Nur noch wenige Tage bis zum Oktoberfest. Von der Bierprobe bis zum letzten Wiesn-Abend begleitet t-online das größte Volksfest der Welt mit exklusiven News und Geschichten.
Inhaltsverzeichnis
- "Trachtenverkleidete" sollen sich anderen Platz suchen – Münchner Café sorgt für Wirbel
- Ist diese Delikatesse das teuerste Gericht auf der Wiesn?
- Schleife am Dirndl – so geht der Flirt-Code
- Das sind die Preise für Getränke auf dem Oktoberfest
- 20.000 Euro in 16 Tagen? Was Wiesn-Bedienungen wirklich verdienen
- Münchner Arzt rät zur Grippeimpfung
- "Heidifest": Heidi Klum bringt zahlreiche Stars nach München
In der ganzen Stadt ist sie schon zu spüren: die Vorfreude der Münchner auf die Wiesn 2026. Vom 19. September bis zum 4. Oktober findet am Fuße der Bavaria das 191. Oktoberfest statt. Auch in diesem Jahr werden wieder Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.
Während auf der Theresienwiese noch die letzten Vorbereitungen laufen, versorgt Sie die Münchner t-online Redaktion bereits jetzt im großen Wiesn-Newsblog mit exklusiven Storys und Geschichten rund um das größte Volksfest der Welt.
Samstag, 12. September 2026
"Trachtenverkleidete" sollen sich anderen Platz suchen – Münchner Café sorgt für Wirbel
Dirndl und Lederhose durchgestrichen, dazu deutliche Worte: Das Münchner KunstCafé in der Klenzestraße macht vor der Wiesn klar, welche Gäste dort in den kommenden Wochen nicht erwünscht sind. Auf Instagram veröffentlichte das Lokal ein Bild mit durchgestrichenem Dirndl und durchgestrichener Lederhose. Darunter steht: "Mainstream gibt es woanders".
Man betreibe den Laden als besonderen Ort "im Sinne von echter Vielfalt", schreibt das Team. Deshalb könnten sich "Trachtenverkleidete" sowie "Aufstreber mit Streifenhemd bzw. Gucchitascherl" gerne einen "passenderen Platz" suchen.
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Unter dem Beitrag fallen die Reaktionen gemischt aus. Mehrere Nutzer kritisieren vor allem den Begriff "Trachtenverkleidete" und werfen dem Café mangelnde Toleranz vor. "Tracht ist keine Verkleidung, sondern Kultur", heißt es etwa in einem Kommentar. Andere begrüßen die Aktion mit Sätzen wie "Coole Sache!" oder "Ich finds gut".
Freitag, 11. September 2026
Ist diese Delikatesse das teuerste Gericht auf der Wiesn?
Die Wiesn sind ohnehin nicht ganz günstig. Bei den Preisen gibt es bei besonders exklusiven Angeboten nach oben kaum ein Limit. Wer es auf der Wiesn besonders ausgefallen mag, sollte im Käfer-Zelt umschauen. Auf der Speisekarte steht eine 500-Gramm-Dose Imperial-Kaviar für 1.850 Euro. Dazu gibt es kleine Blinis, Kartoffelschnee und Andechser Sauerrahm. Etwas "günstiger" ist die 250-Gramm-Dose für 875 Euro. Eine Portion mit 15 Gramm Kaviar kostet 59,50 Euro pro Person.
Und selbst damit ist nach oben noch Luft: Eine Originaldose mit rund 1,6 bis 1,8 Kilogramm Kaviar gibt es ebenfalls – den Preis allerdings nur auf Anfrage.

Doch nicht nur beim Käfer haben es die Wiesn-Preise in sich. Auch in anderen großen Festzelten sind zahlreiche Gerichte 2026 teurer geworden. Eine Portion Pommes kostet etwa bis zu 9,70 Euro, beim Kaiserschmarrn liegen zwischen den Zelten sogar zehn Euro Unterschied.
Suchmaschinen werden zu Helfern auf der Wiesn
Damit ein Besuch auf dem Oktoberfest möglichst reibungslos abläuft, arbeitet Google in diesem Jahr eng mit der Stadt München zusammen. So werden in Google Maps beispielsweise zum Start der Wiesn temporäre „Points of Interest” wie große Festzelte inklusive aller Ein- und Ausgänge, Informationsstellen, Sanitätsstationen, öffentlichen Toiletten und Schließfächer angezeigt. Ebenso werden Straßensperrungen rund um das Oktoberfest integriert.
Auch Gemini hilft direkt vor Ort: Wer beispielsweise zu einem bestimmten Zelt oder einer Attraktion möchte, kann mit einem einfachen Prompt wie "Führe mich zum Eingang von..." (mit entsprechendem Zeltnamen) direkt eine Fußweg-Navigation starten.
Schleife am Dirndl – so geht der Flirt-Code
Links Single, rechts vergeben? Jedes Jahr stellen sich vor allem auswärtige Oktoberfest-Besucher wieder die Frage: Wie war das noch mit der Schleife an der Dirndl-Schürze? Denn wo die Schleife sitzt, könnte ein Flirt-Code sein – immer vorausgesetzt, die Dame im Dirndl weiß davon. Axel Munz, der Geschäftsführer des Trachtenherstellers Angermaier, beschreibt die Regelung so:
- Links: Die Trägerin ist offen für Kontakte (ledig oder Single).
- Rechts: Die Trägerin ist vergeben, verlobt oder verheiratet.
- Vorne (mittig): Stand früher traditionell für Jungfräulichkeit. Wird auch von einigen Damen so gebunden, die ihren Status nicht zeigen wollen.
- Hinten gebunden: Die Trägerin ist Witwe, oft auch Bedienung.
Übrigens: Wirklich historisch sei der Code mit der Schleifen-Bedeutung nicht belegt, betont Angermaier-Chef Munz. "Die Schleife diente ursprünglich nur dazu, die Schürze zu binden. Sie saß früher meist vorne oder hinten in der Mitte", sagt er.

Donnerstag, 10. September 2026
So viel Alkohol steckt im Wiesnbier
Jetzt ist es nur noch eine gute Woche hin, bis zum Wiesn-Anstich 2026. Die erste Verkostung der Festbiere gibt es jedoch schon vorab: Am Donnerstagabend findet im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz die große Wiesn-Bierprobe statt.
Alle sechs Münchner Brauereien, deren Biere auf dem Oktoberfest ausgeschenkt werden, stellen ihre eigens gebrauten Festbiere vor.
Den höchsten Alkoholgehalt hat in diesem Jahr das Festbier von Augustiner: 6,3 Prozent. Vergleichsweise leicht kommen die Festbiere von Hacker-Pschorr, Spaten und Paulaner daher, mit je 5,9 Prozent Alkoholgehalt. Das Oktoberfestbier von Hofbräu hat 6 Prozent Alkoholgehalt, das von Löwenbräu 6,1 Prozent.
- Großer Wiesn-Vergleich: Hier wurde der Preis für die Maß am stärksten erhöht
Sonnenblumen-Anstecker auf der Wiesn? Das steckt dahinter
Ein Sonnenblumen-Anstecker soll Mitarbeitern der Wiesn-Ambulanz künftig ein wichtiges Signal geben. Die Wiesn beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am internationalen Projekt "Hidden Disabilities Sunflower". Das Symbol weist auf Beeinträchtigungen hin, die für andere Menschen nicht ohne Weiteres erkennbar sind.
Dazu können etwa Autismus, ADHS, Demenz oder Angststörungen zählen. Betroffene erhalten die Anstecker an den Infoständen auf dem Festgelände und können sie sichtbar am Kragen oder an der Dirndlbluse befestigen. Damit zeigen sie freiwillig, dass sie möglicherweise mehr Zeit oder zusätzliche Unterstützung benötigen.
Auch am Münchner Flughafen ist die Sonnenblume bereits bekannt. Nun wurden auch die Beschäftigten der Wiesn-Ambulanz für den Umgang mit dem Symbol geschult. Wer beispielsweise in großem Gedränge Angst bekommt, kann sich an die Ambulanz wenden und dort Schutz in einem Ruheraum finden. Was sonst noch neu in diesem Jahr auf der Ambulanz ist, lesen Sie hier.
Endspurt: Wiesn-Aufbau geht in die heiße Phase
Bis zum Anstich sind es noch neun Tage. Auf der Theresienwiese ist das Festgelände immer noch im Aufbau, doch die Festzelte, fast alle Buden und die großen Fahrgeschäfte stehen bereits. Und auch das Wahrzeichen, Willenborgs Riesenrad, steht bereits wie gewohnt am südlichen Ende der Festwiese. Fertig ist der Aufbau allerdings noch lange nicht.

Überall auf dem Gelände sind Baustellenfahrzeuge, Transporter und Gabelstapler unterwegs. Es wird geschraubt und gehämmert – an den Festhallen ebenso wie an den Verkleidungen rund um Hydranten und Straßenlaternen. Laufend bringen große Lastwagen neue Lieferungen, hupende Fahrzeuge bahnen sich ihren Weg über das Gelände. Auch die ersten Trinkbrunnen sind bereits aufgebaut.

Am Schottenhamel wird derzeit der Biergarten aufgebaut. Vor dem Schützen-Festzelt, dem Wiesn-Stammzelt des FC Bayern, stehen noch mehrere große Container. Auch am Haupteingang sind die Arbeiten nicht abgeschlossen: Dort ragt eine große Hebebühne in die Höhe.
Buchungen aus Indien und Japan steigen deutlich
Gäste aus aller Welt reisen an, um bei der Wiesn dabei zu sein. Die meisten davon kommen aus den USA. Das ergab eine Erhebung des Reise-Softwarunternehmens Amadeus. Amerikanische Gäste machen einen Anteil von 37 Prozent aller ausländischen Gäste aus.
Aber: Gleichzeitig gingen die Buchungen aus den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent zurück. Besonders deutlich steigen die Buchungen aus Indien (+59,7 Prozent) und Japan (+30,7 Prozent). Auch Australien (+5,7 Prozent) und Kanada (+9,1 Prozent) verzeichnen Zuwächse.
Übrigens: Entgegen der häufigen Annahme stellen laut Amadeus große Gruppen mit sechs oder mehr Personen nicht den größten Anteil der Flugreisenden. Sie machen nur 7 Prozent aller Buchungen aus und bilden die kleinste Reisegruppe. Dagegen entfallen 47 Prozent aller Flugbuchungen auf Alleinreisende. Ihr Anteil ist gegenüber 2025 um 2,2 Prozent gestiegen.
Das sind die Preise für Getränke auf dem Oktoberfest
Auf dem Oktoberfest 2026 kostet eine Maß Festbier je nach Zelt zwischen 14,80 und 15,90 Euro – im Schnitt 2,38 Prozent mehr als 2025. Besonders auffällig ist dieser Preis in Kufflers Weinzelt: Ein Liter Tafel- oder Mineralwasser kostet dort 15,33 Euro und damit mehr als die günstigste Maß Festbier der gesamten Wiesn. Wer die niedrigsten Bierpreise anbiete, lesen Sie hier.
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Mittwoch, 9. September 2026
"Schrecklich schön": Hofbräu bringt "Ugly Sweater" zur Wiesn – für 69,95 Euro
Dirndl, Lederhose – oder doch Strickpulli? Hofbräu München bringt zur Wiesn 2026 einen limitierten "Ugly Sweater" auf den Markt. Der Pullover kostet 69,95 Euro und ist alles andere als zurückhaltend designed: Auf der Vorderseite finden sich das HB-Logo, "Oktoberfest München", "O’zapft is" sowie Bierkrug, Breze, Festzelt, Karussellpferd und Musikinstrumente. Die Rückseite bleibt einfarbig blau.
Hofbräu selbst bezeichnet das Stück augenzwinkernd als irgendwo zwischen "schrecklich schön" und "unverschämt fesch". Ob der Acryl-Pullover tatsächlich zum Wiesn-Outfit taugt, dürfte Geschmackssache sein – unter den Besuchern würde man damit auf der Theresienwiese bestimmt auffallen. Auf der Instagram-Seite der Brauerei lässt sich der Pullover sogar gewinnen.
Dieses Wiesn-Zelt verteilt jeden Tag eine Hochzeitstorte
Mit Bier und Hendl hat diese Wiesn-Tradition wenig zu tun: Im Café Kaiserschmarrn wird während des Oktoberfests jeden Tag um 13 Uhr eine mehrstöckige Hochzeitstorte angeschnitten. Wirt Magnus Müller-Rischart verteilt die ersten Stücke kostenlos an die Gäste.
Hintergrund der Aktion des Traditionsbäckers ist die jahrhundertealte Geschichte der Wiesn. Das Oktoberfest geht auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen im Jahr 1810 zurück. Gefeiert wurde damals mehrere Tage lang, zum Abschluss fand auf der später nach der Braut benannten Theresienwiese ein Pferderennen statt. Im Café Kaiserschmarrn wird an diesen Ursprung nun täglich mit Torte erinnert.
Bahn rüstet sich für den Ansturm
Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten schon jetzt großer Platzmangel. Die Bahn will deshalb die Arbeiten am teils noch gesperrten Bahnsteig 18/19 zum Oktoberfest unterbrechen, damit dieser wieder komplett benutzt werden kann. Außerdem soll bis zur Wiesn ein neuer Zugang zum Starnberger Flügelbahnhof (Gleise 26 bis 36) fertig sein.
Zudem würden rund ein Viertel mehr Sicherheitskräfte eingesetzt als im Vorjahr und zusätzlich mehr als 20 "Reisendenlenker". Helfen sollen an potenziellen Flaschenhälsen auch Bodenmarkierungen, "die zum Weitergehen animieren".
Insgesamt gibt es während der 16 Wiesn-Tage mehr als 500 zusätzliche oder verlängerte Fahrten. Am S-Bahnhof Hackerbrücke werden Züge im Minutentakt Züge halten. Alle Linien fahren bis spät in die Nacht im 20-Minuten-Takt.
20.000 Euro in 16 Tagen? Was Wiesn-Bedienungen wirklich verdienen
Kaum ein Job ist von so vielen Verdienstgerüchten umgeben wie der der Wiesn-Bedienungen. 5.000, 20.000, teilweise sogar 40.000 Euro sollen in gut zwei Wochen möglich sein. Tatsächlich können gute Stationen sehr lukrativ sein: Die offizielle Oktoberfest-Seite nennt einen durchschnittlichen Verdienst von mehr als 5.000 Euro sowie mehrere hundert Euro Trinkgeld an guten Tagen. In einem Video des Podcasts "Schnelles Helles" ist für erfahrene Kellner in besonders umsatzstarken Bereichen sogar von 20.000 bis 30.000 Euro die Rede.

Eine Wiesn-Kellnerin, mit der t-online gesprochen hat, bremst solche Erwartungen allerdings. "Man kann sehr gut verdienen. Aber wir laufen danach auch nicht mit Koffern voller Geld davon", sagt Celina, die seit einigen Jahren im Hacker-Festzelt arbeitet. 20.000 Euro seien keineswegs üblich, 40.000 Euro erst recht nicht. Entscheidend seien Zelt, Station, Gäste, Trinkgeld und sogar das Wetter: Wer 16 Tage im Biergarten arbeite und viel Regen erwische, habe völlig andere Voraussetzungen als eine Bedienung in einer gut gebuchten Box.
- Preise auf dem Oktoberfest: Als die Wiesn-Maß das letzte Mal unter 5 Mark kostete
Dienstag, 8. September 2026
Noch mehr Festzelte sind jetzt Safe-Now-Zonen
Respektvoll miteinander umgehen, auch das gehört zum Oktoberfest in München. Nicht immer kommt dieser Appell bei allen an. Mit einem Klick einen Alarm auslösen und an das lokale Sicherheitspersonal schicken – das geht seit drei Jahren über die App SafeNow auch bei der Wiesn.
Für dieses Jahr setzen vier weitere Festzelte auf dieses Konzept, das sich an Gäste, wie auch an Mitarbeitende richtet: das Paulaner Festzelt, die Pschorr Bräurosl, das Hacker Festzelt und die Fischer-Vroni. Neben den vier neuen sind weiterhin die Schottenhamel Festhalle (seit 2023), das Armbrustschützenzelt (seit 2024), das Hofbräu Festzelt und die Ochsenbraterei (beide seit 2025) dabei.
"Löwen" treten im Wiesn-Vierkampf an
Der TSV 1860 München hat sich am Montagabend in vier traditionellen Bierzeltspielen mit den Eishockey-Profis des EHC Red Bull München und der Tölzer Löwen gemessen. Jeder Klub stellte ein dreiköpfiges Team. Für die "Sechzger" traten Torhüter Vitus Eicher, Neuzugang Eric Uhlmann und Co-Trainer Vincent Saller an.

In der "Sechzgeralm" auf dem Trainingsgelände des TSV an der Grünwalder Straße standen die Disziplinen Anzapfen, Maßkrugstemmen, Maßkrugtragen und Nageln auf dem Programm. Wie sich die Münchner "Löwen" dabei schlugen, lesen Sie hier.
Münchner Arzt rät zur Grippeimpfung
Wer in diesem Jahr auf die Wiesn geht, sollte seinen Impfschutz überprüfen. Christoph Spinner, Leiter der Infektiologie an der Klinik Rechts der Isar, rät Menschen mit Risikofaktoren zu einer Impfung gegen Influenza und auch gegen Covid-19.
Der Herbst sei ohnehin der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung. "Ich liebe die Wiesn und ich schütze mich und meine Patienten durch eine Impfung", sagt Spinner.
Die Impfung schützt zwar nicht vor jedem Infekt, der umgangssprachlich als "Wiesn-Grippe" bezeichnet wird – sie kann aber das Risiko für echte Influenza und schwere Verläufe senken. Auf dem Oktoberfest kommen viele Menschen auf engem Raum zusammen, wodurch sich Atemwegsviren leichter verbreiten. Zu den häufigeren Auslösern gehören neben Covid-19 auch klassische Erkältungsviren, gegen die es keinen Impfstoff gibt.
Käfer rechnet mit Mega-Ansturm: "Alles ist restlos ausverkauft"
Wiesnwirt Michael Käfer erwartet ein besonders gut besuchtes Oktoberfest 2026. "Alles ist restlos ausverkauft, bei uns wie bei den Kollegen in den anderen Zelten", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er rechne mit einer Rekordwiesn. Von der angespannten Wirtschaftslage spüre er auf der Wiesn bislang wenig. Einen zusätzlichen Antrieb sieht Käfer ausgerechnet in den sozialen Netzwerken: "Social Media hilft unserem Geschäft." Viele wollten Veranstaltungen wie die Wiesn auch nutzen, um Fotos und Eindrücke zu teilen.
Ein erster großer Promi-Termin steht bereits am ersten Wiesn-Sonntag an: Beim traditionellen "Almauftrieb" in Käfers Wiesn-Schänke werden wieder zahlreiche Gäste aus Sport und Unterhaltung erwartet.

Für Käfer ist die Wiesn auch ein Stück Familiengeschichte: Seit 1971 ist das Unternehmen mit seiner Wiesn-Schänke auf dem Oktoberfest vertreten. Erst kürzlich erinnerte Michael Käfer auf Instagram an ein anderes Ereignis aus der Anfangszeit: Beim spektakulären Banküberfall mit Geiselnahme gegenüber dem Käfer-Stammhaus in der Prinzregentenstraße verlangten die Täter Essen – Mitarbeiter der Familie brachten daraufhin Verpflegung in die Bank. Hier lesen Sie die ganze Geschichte über Käfers ungewöhnliche Rolle bei dem Geiseldrama
Montag, 7. September 2026
3.499 Euro für einen Wiesn-Tisch: So dreist sind die Händler
Eine Tischreservierung auf der Wiesn ist offiziell kostenlos – der Weiterverkauf ist verboten. Im Netz finden sich trotzdem zahlreiche Angebote von Privatpersonen, die ihre Reservierungen für mehrere Tausende Euro weitergeben wollen. t-online hat einen Anbieter auf Kleinanzeigen angeschrieben, der für begehrte Termine besonders kräftig aufschlägt: Für einen Samstagabend im Weinzelt verlangte er 3.499 Euro.
Wie der kuriose Austausch mit dem Anbieter im Detail verlief, lesen Sie hier.

Prozess: Hand bei Oktoberfest in Karussell gebrochen
In München ist ein Besucher des Oktoberfests 2025 mit einer Schmerzensgeldklage gegen einen Karussellbetreiber gescheitert. Der Wiesngast wollte 10.000 Euro Schmerzensgeld. Der Grund: Er hatte sich beim Herausstrecken der Hände in die Luft die rechte Hand gebrochen.
Wie das Amtsgericht München sein Urteil begründete und was genau passiert war, lesen Sie hier.
Flirten mit System: Auf der Wiesn gibt es jetzt Speeddating
Wer auf der Wiesn nicht nur eine Maß, sondern vielleicht auch die große Liebe sucht, bekommt in diesem Jahr Unterstützung: Am 27. September findet in Bodos Cafézelt ein Speeddating für Münchner Singles zwischen 24 und 40 Jahren statt. Unter dem Motto "Bavarian Gaudi" geht es um 11 Uhr los – natürlich in Tracht.
Zur Reservierung gehören nach Angaben des Veranstalters Essen und Getränke, dazu spielt eine traditionelle Liveband. Das Motto der Veranstaltung lautet: "offline is sexy". Statt durch Dating-Apps zu wischen, sollen sich die Teilnehmer mitten im Getümmel persönlich kennenlernen. Zur Wiesn 2026 wurde Bodos Cafézelt übrigens komplett neu umgestaltet.
"Heidifest": Heidi Klum bringt zahlreiche Stars nach München
Zwei Tage vor dem offiziellen Wiesn-Start lädt Heidi Klum am 17. September wieder zum "HeidiFest" ins Münchner Hofbräuhaus. Inzwischen stehen auch die ersten prominenten Musikgäste fest: Mit dabei sind unter anderem Naomi Campbell, Vicky Leandros, Katja Ebstein und Markus Mörl. Außerdem sollen Liz Mitchell von Boney M., La Bouche und der britische Sänger Tony Christie auftreten.
Weitere prominente Gäste sollen noch bekannt gegeben werden. Wer keine Einladung erhält, kann trotzdem zuschauen: RTL überträgt die Feier ab 20.15 Uhr live im Free-TV, außerdem läuft sie bei RTL+. Im vergangenen Jahr hatte Klum erstmals zur großen Trachtenparty im Hofbräuhaus geladen. Hier finden Sie alle bislang bekannten Gäste des "HeidiFests"
Sonntag, 6. September 2026
Netflix sucht 4.000 Komparsen für neuen Film
Das Oktoberfest wird zur Filmkulisse: Für eine neue Netflix-Romantic-Comedy werden bis zu 4.000 Komparsen gesucht. Gedreht wird zwischen September und November ausschließlich in Oberbayern, ein großer Teil der Aufnahmen soll in München und Penzing entstehen. Hinter dem Projekt steht die Münchner Produktionsfirma Wiedemann & Berg, die unter anderem an "Dark" beteiligt war.
Gesucht werden Wiesn-Besucher, Bedienungen und Zeltmitarbeiter ebenso wie Trachtler, Blasmusikanten, internationale Gäste und "bayerische Originale". Auch Kinder für Fahrgeschäft-Szenen sollen vor die Kamera. Eigene Tracht ist bei vielen Rollen gern gesehen, aber keine grundsätzliche Voraussetzung. Bewerbungen laufen über die Komparsenagentur P-F.tv. Hier lesen Sie, wie Sie sich für den Netflix-Film bewerben können
Wiesn im Supermarkt: Augustiner verkauft Oktoberfestbier
Noch bevor auf der Theresienwiese "O'zapft is" heißt, lässt sich die Wiesn bereits zu Hause einschenken: Augustiner hat sein Oktoberfestbier für 2026 in den Handel gebracht. Das Festbier kommt laut Brauerei auf 6,3 Prozent Alkohol und ist damit schon Wochen vor dem offiziellen Wiesn-Start am 19. September erhältlich.
Auf dem Oktoberfest selbst gibt es einen entscheidenden Unterschied zur Flasche aus dem Supermarkt: Augustiner schenkt als einzige der sechs Münchner Wiesn-Brauereien sein Bier ausschließlich aus traditionellen Holzfässern aus – diese Tradition besteht seit 1987. Die offizielle Probe aller sechs Wiesnbiere folgt am 10. September. Mehr zum Augustiner-Wiesnbier lesen Sie hier.
Bushidos Familie schlüpft erstmals in Tracht
Bushidos Familie ist bereit für ihre Wiesn-Premiere. Am Samstag deckte Anna-Maria Ferchichi ihr acht Kinder mit Trachten ein. "Jetzt leben wir tatsächlich in Bayern und damit gehören Tracht und Dirndl jetzt irgendwie auch zu unserem Leben", schrieb die 44-Jährige auf Instagram. Nur einer schien bei der Einkleidung gefehlt zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier.
Samstag, 5. September 2026
Sie ist erstmals das Münchner Kindl: Sina Hochreiter
Wenn am 19. September die Wiesnwirte auf die Theresienwiese einziehen, sitzt erstmals Sina Hochreiter an der Spitze. Die 27-Jährige ist das neue Münchner Kindl und folgt auf Franziska Inselkammer, die das Amt nach drei Jahren abgegeben hat. Hochreiter kennt das Oktoberfest schon lange: Ihre Familie betreibt dort die Haxnbraterei und am Viktualienmarkt den Biergarten "Hochreiter am Markt".
Die Münchnerin hat Kunstgeschichte studiert und ist 2024 in den Familienbetrieb eingestiegen. Bei ihrer Vorstellung im Juni sagte sie: "Ich glaube, ich wurde dafür geboren." Neben dem Einzug der Wiesnwirte wird Hochreiter auch beim Trachten- und Schützenzug an der Spitze reiten. Hier erfahren Sie mehr über das neue Münchner Kindl
Alles begann mit einer Hochzeit: So entstand das Oktoberfest
Bierzelte, Fahrgeschäfte und Millionen Besucher? Davon war bei der ersten Wiesn noch keine Rede. Der Ursprung des Oktoberfests liegt in einer königlichen Hochzeit: Am 12. Oktober 1810 heiratete der bayerische Kronprinz Ludwig die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die fünftägigen Feierlichkeiten endeten am 17. Oktober mit einem großen Pferderennen auf einer Wiese vor den damaligen Toren Münchens. Zu Ehren der Braut erhielt sie den Namen Theresienwiese.

Weil das Rennen gut ankam, wurde es 1811 wiederholt – damit war eine Tradition geboren. Nach und nach kam immer mehr dazu: 1811 das Landwirtschaftsfest, 1818 die ersten Karussells und Schaukeln, ab 1819 übernahm die Stadt die Organisation. Das erste große Bierzelt folgte sogar erst Jahrzehnte später. Aus dem Hochzeitsfest wurde so Schritt für Schritt die Wiesn, wie München sie heute kennt. Warum das Oktoberfest in München eigentlich "Wiesn" heißt, gibt es hier zum Nachlesen.
"Bier, Boobs, Brezn" – eigenes Event für Lesben
Unter dem Motto "Bier, Boobs, Brezn" soll es in diesem Jahr ein Event nur für queere Frauen auf dem Oktoberfest geben. Am 21. September werden rund 700 Frauen und FLINTA-Personen im Festzelt "Bräurosl" feiern – einen Tag nach dem traditionellen Gay Sunday, zu dem vor allem schwule Männer kommen.

Veranstalterin Sina Scherer sagte der Nachrichtenagentur dpa am Samstag: "In München gab es früher viel mehr Orte, an denen lesbische Frauen sichtbar waren und sich selbstverständlich getroffen haben – gerade auch im Glockenbachviertel. Viele davon sind verschwunden. Auf der Wiesn haben wir ein ähnliches Phänomen beobachtet."
Nach Angaben der "Bräurosl"-Wirte Franziska und Peter Reichert gibt es den Rosa Sonntag schon seit mehr als 40 Jahren. 90 Prozent der Gäste seien männlich. "Hier liegen sich über 6.000 Männer in den Armen und feiern das Leben und die Liebe."
Die Nachfrage werde von Jahr zu Jahr größer und übersteige das Angebot. "So entstand die Idee, diesen Tag zu verlängern. In diesem Jahr gibt es also zusätzlich zum Rosa Sonntag den Rosa Montag."
Freitag, 4. September 2026
Naomi Campbell kommt zum "HeidiFest"

Prominenter Neuzugang für Heidi Klums Wiesn-Party: Supermodel Naomi Campbell wird beim "HeidiFest" am 17. September im Münchner Hofbräuhaus als DJ auftreten. Das teilte RTL am Freitag mit.
Campbell ist seit einiger Zeit auch an den Plattentellern unterwegs. Nach Auftritten unter anderem in Paris, München, Monaco und Las Vegas kehrt die 56-Jährige nun für Klums Veranstaltung nach München zurück. "Naomi Campbell als DJ beim 'HeidiFest', ikonischer geht’s doch nicht!", wird Klum von RTL zitiert.
Zum bisher bekannten Line-up gehören außerdem Vicky Leandros, Markus, Liz Mitchell von Boney M., La Bouche, Katja Ebstein und Tony Christie. Weitere Gäste und Acts sollen noch folgen. RTL überträgt das "HeidiFest" am 17. September ab 20.15 Uhr.
Streit um Wiesn-Figuren: Umfrage mit eindeutigem Ergebnis
Das Oktoberfest hat noch nicht begonnen, da gibt es schon einen ersten handfesten Streit. Die Kontroverse dreht sich um übermalte Werbefiguren an zwei Fahrgeschäften, nachdem diese von der Gleichstellungsstelle der Stadt München als nicht mehr zeitgemäß betrachtet wurden. Die Münchner Redaktion von t-online hat die Leser dazu befragt und es gibt eine ziemlich einhellige Meinung. Das Ergebnis der Umfrage lesen Sie hier.
Adidas bringt 400-Euro-Dirndl auf die Wiesn
Adidas wagt sich 2026 wieder an die Tracht: Der Sportartikelhersteller verkauft ein Dirndl für rund 400 Euro, das mit den markentypischen drei Streifen und Trefoil-Logos wohl bewusst weit weg vom klassischen Trachtenlook gehalten ist. Das Kleid gibt es in Schwarz und Zinnoberrot, dazu kommt eine wendbare Schürze, mit der sich der Look verändern lässt.

Adidas Originals Dirndl | Rot
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Damit dürfte die alte Wiesn-Frage neu aufflammen: Wie traditionell muss ein Dirndl eigentlich sein?
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Ist das noch Tracht? Ähnliche Diskussionen gab es zuletzt auch um die neue Dirndl-Kollektion von Heidi Klums Tochter, Leni Klum. Wie ihre 750-Euro-Produkte gestaltet sind, sehen Sie hier.
- Streit um Wiesn-Figuren: Umfrage bringt eindeutiges Ergebnis
Bericht: Schausteller-Verband boykottiert Wiesn-Rundgang
Der Streit um umgestaltete Figuren auf der Wiesn hat nun Folgen: Der Bundesverband der Schausteller und Marktkaufleute (BSM) will laut einem Bericht der "tz" nicht am traditionellen Wiesn-Rundgang der Stadt teilnehmen. Hintergrund sind die Änderungen unter anderem am Teufelsrad und am "Happy Sailor". In einem Schreiben an die Stadt spricht der Verband dem Bericht zufolge von "Zensur" und "Zwangspinselei" und kritisiert Eingriffe in die Gestaltung der Betriebe.
Die Stadt bedauert die Absage und betont, gerade bei kontroversen Themen seien Austausch und Kompromisse wichtig. Andere Schaustellerverbände, darunter der Deutsche Schaustellerbund und die Münchner Berufsverbände, wollen am Rundgang weiterhin teilnehmen. Der findet traditionell zwei Tage vor dem Start des Oktoberfests statt.

243 Schausteller und 182 Marktkaufleute
Nach Angaben der Stadt München wurden in diesem Jahr 243 Schaustellergeschäfte und 182 Marktkaufleute zum Oktoberfest zugelassen. Dazu kommen noch 41 Schaustellerbetriebe auf der Oiden Wiesn, dem traditionellen Teil des Volksfestes.
Donnerstag, 3. September 2026
Erste Wiesnbier-Probe bei bestem Wetter
Am Donnerstagmittag, 3.9., hat im Münchner Seehaus im Englischen Garten die erste Wiesnbier-Probe der Brauereien Paulaner und Hacker-Pschorr stattgefunden. Bei bestem Spätsommerwetter stellten die Brauer Christian Dahncke (Paulaner) und Max Mirlach (Hacker-Pschorr) ihre diesjährigen Festbiere vor. Keine leichte Aufgabe, wie Dahncke erklärt: "Das Oktoberfest-Bier zu brauen, ist die Champions League des Bierbrauens".

Während das Hacker-Pschorr auch heuer wieder als dunkelstes der Wiesn-Biere gebraut wurde, hat das Paulaner eine sonnig-gelbe Farbe. Beide Biere haben einen Alkoholgehalt von 5,9 Prozent. In der Stammwürze verzeichnet das Hacker-Pschorr Oktoberfestbier 13,7 Prozent, das Paulaner 13,6.
Die große Bierprobe mit allen sechs Wiesnbieren findet am kommenden Donnerstag, 10. September im Löwenbräukeller statt.
Streit um Oide Wiesn: Musiker greift Kulturreferat an
Der Münchner Musiker und SPD-Stadtrat Roland Hefter ist sauer: Seine Band Isarrider darf 2026 nicht im Musikantenzelt der Oidn Wiesn auftreten. Nach Hefters Darstellung hängt die Absage mit einer negativen Bewertung durch das Kulturreferat zusammen. Die Band spiele zwar auf Bayerisch, werde aber wegen ihrer Rockmusik der Popularmusik und nicht der musikalischen Volkskultur zugerechnet. Hefter kritisiert eine aus seiner Sicht "ultrakonservative Haltung zur bayerischen musikalischen Volkskultur".

Kurios dabei: Solo mit Gitarre darf Hefter nach eigener Darstellung als Volkssänger auf der Oidn Wiesn auftreten, mit seiner Band dagegen nicht. Der Streit könnte bereits Folgen haben: Für 2027 sollen zwei Programmplätze im Musikantenzelt ausdrücklich für moderne bayerische Musik vorgesehen werden. Hier geht es zum ganzen Artikel über den Isarrider-Streit.
In diesem Wiesn-Zelt gibt es Freibier
Bei Maßpreisen von fast 16 Euro dürfte diese Nachricht einige Wiesn-Besucher interessieren: In der Bräurosl wird 2026 täglich Freibier ausgeschenkt. Einmal am Tag zapft eine wechselnde Münchner Persönlichkeit auf der Bühne ein Holzfass an. Das Bier daraus geht anschließend kostenlos an die Gäste – allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Das Ritual gehört zur sogenannten Mittagswiesn des Festzelts.
Wer etwas vom Gratisbier abbekommen möchte, sollte pünktlich sein. Hier lesen Sie, zu welcher Uhrzeit sie die beste Chance auf Freibier in der Bräurosl haben.
Donnerstag, 3. September 2026
Nach Teufelsrad-Ärger: Weiteres Fahrgeschäft verändert Figuren
Wenige Wochen vor dem Anstich sorgt die Gestaltung von Wiesn-Fahrgeschäften für Diskussionen. Nach den Änderungen an Figuren des Teufelsrads bestätigte nun auch die Betreiberin des "Happy Sailor" gegenüber t-online, dass sie Figuren ihres Fahrgeschäfts umgestaltet hat. Betroffen sind unter anderem eine Kapitänsfigur sowie eine bislang unbekleidete Meerjungfrau.

Die Stadt erklärte auf t-online-Anfrage, Fachstellen hätten nach der Wiesn 2025 angeregt, die "karikaturhafte Überzeichnung asiatischer Gesichtszüge" der Kapitänsfigur zu überarbeiten. Betreiberin Verena Krug sieht die bisherigen Figuren selbst nicht als anstößig, berücksichtigt die Änderungswünsche aber auch aus Sorge um eine künftige Zulassung. Hier lesen Sie die ganze Geschichte und sehen die Veränderungen der Figuren.
- Oktoberfest 2026: Wiesn-Barometer zeigt, wann der Andrang am größten wird
- Ärger bei Brauereien und Wiesn-Chef: "Jetzt ist Schluss": Bei Wiesn-Bierprobe entlädt sich großer Frust
- Experten warnen: Diese Maschen können für Wiesn-Gänger teuer werden
Wiesn bekommt neue Sicherheitszentrale und KI-Kameras
Nach dem gefährlichen Gedränge auf dem Oktoberfest 2025 rüstet die Stadt in diesem Jahr deutlich auf. Eine neue Sicherheitszentrale auf der Theresienwiese soll Polizei, Feuerwehr und weitere Verantwortliche enger zusammenbringen. Kameras mit KI-Unterstützung sollen zudem erkennen, wo die Besucherdichte besonders hoch wird – damit die Stadt reagieren kann, bevor gefährliche Engstellen entstehen.

Bis zu 35 Mitarbeiter können in der neuen Zentrale gleichzeitig arbeiten. Für Besucher gibt es noch eine praktische Änderung: Das Wiesn-Fundbüro musste für die neuen Räume weichen und befindet sich 2026 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe.
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